Ressourcenschutz

Bio-Zertifizierung, Verpackungslösungen und ressourceneffizienter Betrieb - wir  übernehmen Verantwortung

Seit unseren Anfängen vor über 30 Jahren liefern wir aus Überzeugung ausschließlich zertifizierte Bio-Lebensmittel. Alle unsere Produkte erfüllen mindestens die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung. Wann immer möglich, bevorzugen wir Ware von Anbauverbänden wie Bioland, Naturland, Demeter oder Biokreis. Deren Richtlinien gehen beim Schutz von Umwelt, Böden und Tieren noch deutlich über den gesetzlichen Bio-Mindeststandard hinaus. Gute Gründe für Bio? Hier erfährst du mehr.

Aber, Verantwortung im Ressourcenschutz ist für uns mehr als "nur" Bio. Was wir konkret machen und unterstützen, erfährst du hier auf dieser Seite.
Logo Kultursaat e.V.


Sorten aus samenfestem Saatgut

Sofern verfügbar, setzen wir in unserem Sortiment auf Obst- und Gemüsesorten aus samenfestem Saatgut. Diese Sorten ermöglichen den Landwirten und Gärtnerinnen, ihr eigenes Saatgut zu gewinnen und damit unabhängig Obst und Gemüse anzubauen. Zusätzlich leistet die ökologische Züchtungsarbeit, wie sie etwa der Obergrashof nördlich von München betreibt, einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Ausbau der biologischen Vielfalt.

Weitere Infos: Kulturpflanzenentwicklung am Obergrashof

Logo der Ökologischen Tierzucht gGmbH


Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ)

Außerdem spenden wir bereits seit vielen Jahren einen Cent pro verkauftem Ei an die Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ). Weil wir davon überzeugt sind, dass es eine Bio-Züchtung braucht, damit bäuerliche Tierhaltung eine Zukunft hat.

Mehr Infos zur Arbeit der ÖTZ findest du hier.

Verpackungslösungen

Grüne Ökokiste mit Tütle-Inlay, im Hintergrund ein Gemüseregal.

Wir arbeiten beständig daran, Verpackungsmüll so gut es geht einzusparen. Wenn wir aufgrund von Frische- und Qualitätsanforderungen auf Verpackungen zurückgreifen müssen, bemühen wir uns intensiv um plastikfreie Lösungen. Seit Anfang 2017 finden sich daher in unseren Ökokisten keine Plastikeinleger mehr, sondern nur noch die eigens dafür von uns mitentwickelten Papiereinleger "Tütle". 

Um Stabilität und Reißfestigkeit zu garantieren, ist das Spezialpapier von einer hauchdünnen Harzschicht umgeben. Obst und Gemüse wird so optimal vor Wind, Sonne und Regen geschützt. Die Einleger sind durch den TÜV Austria als heimkompostierbar zertifiziert („OK compost HOME“) und können somit einfach über den eigenen Gartenkompost oder die Biotonne entsorgt werden.

Supermarkt versus Ökokiste: Verpackungen im Vergleich

Im konventionellen Einzelhandel werden Bio-Produkte häufig in Einwegplastik verpackt, um Verwechslungen mit konventioneller Ware an der Kasse zu vermeiden. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das feste Packungsgrößen und eine geringere Flexibilität beim Einkauf. Zudem entsteht dadurch zusätzlicher Verpackungsmüll. Im Vergleich dazu setzt die Ökokiste auf ein Mehrwegsystem: Obst und Gemüse werden weitgehend unverpackt geliefert, wodurch Einwegabfälle auf ein Minimum reduziert werden. Zudem bestimmst du selbst, wie viel Stück oder Gramm du tatsächlich benötigst.

In Plastik verpacktes Bio-Obst und Gemüse aus dem Supermarkt.
Wenig verpacktes Bio-Obst und Gemüse aus der Ökokiste.

Sonett Recyclingprojekt

Wasch- und Putzmittel von der Firma Sonett, mit der Bitte diese an Isarland zurückzugeben.

Spannende Weiterentwicklungen im Bereich Verpackungen gibt es beim Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024, Sonett, die wir gerne unterstützen. Seit Anfang 2024 können die leeren Behälter der Sonett Produkte wieder an Isarland zurückgegeben werden, wir leiten sie an Sonett weiter, um den Mehrwegkreislauf und den Recyclingprozess zu unterstützen.

"Vor etwas mehr als vier Jahren hat Sonett - angestoßen durch die Unverpackt-Bewegung - beim Umgang mit den Verpackungen einen neuen Weg eingeschlagen und begonnen, einen Mehrwegkreislauf für 10- und 20-Liter-Kanister einzuführen. Erfreulicherweise zeigte sich, dass bis zu 80 % der zurückgeführten Kanister inzwischen gereinigt und wiederbefüllt werden können. Damit zeigte sich aber auch, dass ein Mehrwegsystem alleine nicht ausreicht, denn was sollte mit den nicht wiederbefüllbaren restlichen 20 % der Kanister geschehen?"

Ressourceneffizienter Betrieb: Energie, Wärme und Arbeitsmittel

Photovoltaik-Anlage auf Dach.

Beim Umbau unseres Firmensitzes haben wir gezielt auf zukunftsfähige Energielösungen gesetzt. Ein Highlight ist unsere Kälteanlage: Durch den Betrieb mit natürlichem Propan konnten wir das Treibhauspotenzial (Global Warming Potential) unserer Kühltechnik drastisch von GWP 4500 auf GWP 3 senken.

Unsere Energieversorgung sichern wir vor Ort ab: Eine Photovoltaikanlage liefert im Sommer den Hauptertrag, während im Winter ein Gas-Blockheizkraftwerk Strom erzeugt und mit seiner Abwärme unsere Räume beheizt. Stromspitzen decken wir durch Ökostrom der Stadtwerke Rosenheim ab.

Auch im Arbeitsalltag sparen wir gezielt Ressourcen. Seit Ende 2020 versenden wir Rechnungen und Lieferscheine ausschließlich digital – das spart wöchentlich rund 8.000 Seiten Papier sowie entsprechend Toner und Energie. Benötigte Druckmedien erstellen wir auf Recyclingpapier.

Zusätzliches Engagement: Die durch die Digitalisierung erzielten Einsparungen haben wir genutzt, um im Rahmen des Bergwaldprojekts die Pflanzung von 100 heimischen Rotbuchen im Forstenrieder Park zu unterstützen