Mit dem Jubiläumslogo gelabelte Isarlandprodukte, wie Salami, Käse, Gewürzgurken, Marmelade, Brot, Blütensamen und Senf auf einem Holztisch.

Jubiläumsjahr 2022 - 25 Jahre Ökokiste

In Erinnerungen schwelgen, feiern und die ersten Isarland Bio Erlebnistouren

Wir haben 5 und 20 Jahre gefeiert

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert beliefern wir München und das Umland mit frischen Bio-Lebensmitteln. Zunächst 20 Jahre als Ökokiste Hofgut Letten und Tagwerk Ökokiste, später in enger Kooperation und seit 2017 gemeinsam als Isarland Ökokiste. Vom Ein-Frau-Betrieb zum mittelständischen Unternehmen, von den damals noch unabänderlichen Ökokisten zum erweiterten Bio-Vollsortiment, von Produktlisten auf Papier hin zum modernen Onlineshop – es hat sich vieles getan in den letzten 25 Jahren. Geblieben aber sind unsere Überzeugung für Bio, die Leidenschaft für Obst und Gemüse und die Liebe zur Region.

Isarland Ökokisten Jubiläumslogo.

Jubiläumsprodukte - ein Fest für den Gaumen

Im Rahmen unseres 25jährigen Jubiläums haben wir zusammen mit langjährigen und regionalen Herstellern eine Isarland-Kollektion zusammengestellt. Im edlen Jubiläums-Design konnten Sie bei uns Erdbeermarmelade, Apfelsaft, Gewürzgurken, Brote, Käse und vieles mehr entdecken.

Mit dem Jubiläumslogo gelabelte Isarlandprodukte, wie Salami, Käse, Gewürzgurken, Marmelade, Brot, Blütensamen und Senf auf einem Holztisch.

Jubiläumsfahrten - Bio live erleben

Tagesfahrt zum Biohof Keil

Auf einem ihrer Felder informiert Beate Mayer vom Biolandhof Keil über ihren Spargel- und Erdbeeranbau.

Im Mai 2022 machten wir uns auf zu unserer ersten Jubiläumsfahrt - zum Biolandhof Keil. Beate Mayer, die als Inhaberin von Isarland zusätzlich noch den Hof in Kapfelberg mit ihrem Mann betreibt, gab uns tolle Einblicke in ihre Arbeit. Wir erfuhren was Bio-Spargel so besonders macht, durften selbst stechen und waren erstaunt, wie weit wir mit unserer Ernte von den wohl üblichen 16-20 kg pro Stunde entfernt lagen. Anschließend gings zum Spargelessen und für den Nachtisch raus aufs Erdbeerfeld. Beim Abstecher zum Hof erfuhren wir, wie Spargel gewaschen und mittels einer Maschine sortiert wird. Es war ein gelungener Einstand in die Jubiläumsfahrten, was nicht zuletzt an der ausgesprochen netten Teilnehmerschaft lag, wie Beate abschließend betonte.

Betriebsbesichtigung Isarland Ökokiste

Gruppenbild vor einem Isarland Lieferwagen mit Kundinnen und Kunden sowie Geschäftsführerin Nicole Göpel und Mitarbeiter Torsten Gauer.

Im Juni und September hatten unserer Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, die Isarland Ökokiste mal von innen zu erleben. Uns hat es großen Spaß gemacht, unsere Isarland-Welt endlich einmal teilen und zeigen zu können und einen Blick hinter unsere Kulissen zu ermöglichen. Es durften Obst und Gemüse in die Kisten gepackt, im frostigen Reich der Kühlwaren gebibbert und in der Abteilung der Trockenwaren gestaunt werden. Spätestens hier konnten unsere Besucherinnen und Besucher sehen, wie umfangreich unser Sortiment ist.

Fahrt zu den Höfen Kreitmaier, Grosser & Lex

Raphaela und Bernadette Lex mit ihrem Vater stehend auf einer Holzterasse auf ihrem Biohof.

An einem Samstag im Juni, bei bestem Kaiserwetter, hatten wir einen wunderbaren Tag auf unseren Biohöfen Kreitmaier, Grosser und Lex. Erlebnisbäuerin Kathi Kreitmair erklärte uns sehr anschaulich die Besonderheiten des Holler-(Holunder) und Beerenanbaus, auch dass bei der Ernte jeder aus der Großfamilie und näheren Umgebung mit anpackt. Von der Qualität der Produkte konnten wir uns dann bei der Verkostung mit Saft, Hollerschorle und -prosecco überzeugen. Mittags gabs unter schattenspendenden Bäumen eine leckere Brotzeit in Kreitmairs Biergarten. Frisch gestärkt gings weiter zum Grosserhof nach Ergolding. Dort durften wir einen Blick in den Hühnerstall, den angrenzenden Wintergarten und Auslauf, ebenso wie in den Bereich werfen, in welchem die Eier durchleuchtet und sortiert werden. Die vielen mitfahrenden Kinder auf unserer Tour glänzten auf die Frage von Juniorchef Daniel Grosser, was wir den über Eier wüssten, mit sehr großem Detailwissen. Er ergänzte es mit weiteren spannenden Infos zur artgerechten Haltung und Fütterung, bevor es weiter in Richtung Erding ging. Dort am Biohof Lex führten uns die Schwestern Bernadette und Raphaela Lex mit sehr viel Fachwissen und Leidenschaft über ihre Felder. Wesentlicher Antrieb am Biohof Lex ist es, mit den angebauten Kulturen Gesundes für den menschlichen Körper und gleichzeitig Gutes und Gesundes für die Umwelt zu produzieren. Zum krönenden Abschluss unserer Jubiläumsfahrt stieß beim Kaffee und Kuchen noch Seniorchef Lorenz Lex zu uns, der den Hof als Bio-Pionier bereits seit 1979 ökologisch bewirtschaftet.

Feierabendbesuch auf dem Obergrashof

Drei Mitarbeitende vom Obergrashof lächelnd in einem ihrer Gewächshäuser.

Ende Juni ging es auf das städtische Gut Obergrashof. Auf einer Fläche von über 100 Hektar Freiland und 1500 Quadratmeter Folientunnel werden über 50 verschiedene Gemüsesorten von den engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen naturnah angepflanzt. Nach einem spannenden Vortrag über samenfeste Sorten wurde unsere Gruppe per Traktor über die Felder kutschiert - zu Fenchel, Zucchini & Co. Für die nötige Abkühlung sorgte ein plötzliches Sommergewitter und nach einer abenteuerlichen Rückfahrt konnte sich jeder bei einer leckeren Brotzeit stärken.

Feierabendbesuch auf dem Hofgut Letten

Im Sommer, Besucherinnen und Besucher bei der Gärtnereiführung am Hofgut Letten.

Anfang Juli waren wir bei hochsommerlichen Temperaturen zum Jubiläumsbesuch auf dem Hofgut Letten. Tom Braun und Michael Holzmann von der Gärtnereigemeinschaft gewährten uns spannende Einblicke in ihre Arbeit. Am Hofgut Letten wachsen eine Vielzahl von Gemüsen, Kräuter, Blumen, Stauden und Sträucher. Doch nicht nur das, auch die Jungpflanzenanzucht aus eigenem Saatgut findet in den Gärtnereien statt. Ziel ist es, die Abhängigkeit von großen Agrarkonzernen so gering wie möglich zu halten. Ausklingend im Schatten bei kühlen Getränken und leckerer Brotzeit, war es ein rundum gelungener Nachmittag.

Feierabendbesuch in der Wolfmühle

Lächelnder Müllermeister Löffl in seiner Wolfmühle mit einem schweren Sack Mehl auf der Schulter.

Vom Korn zum Mehl! Im September waren wir zu Besuch in der Wolfmühle. Zu Beginn gab es eine kleine Stärkung mit hausgemachten Kuchen, während die Müllersleute Kathrin Nagy und Andreas Löffl spannende Einblicke in das Handwerk ihres Familienunternehmens gewährten. Bereits in vierter Generation betreibt die Familie Löffl die Müllerei in der Wolfmühle. Bio-Bäuerinnen und -Bauern aus der Region liefern das Korn, welches in der Mühle achtsam zu Mehl verarbeitet wird. Danach folgte die Führung durch die beeindruckende Kunstmühle mit dem Müllermeister und abschließend konnten die Teilnehmenden im Bio-Hofladen durch die Angebote stöbern und die verschiedenen Mehlsorten kaufen.

Fahrt zum Biohof Wollschläger & zur TAGWERK Biometzgerei

Zwei TAGWERK Biometzgerei Mitarbeitende und Besuchende in Niederhummel.

Anfang Oktober war es soweit – mit dem Bus ging es gemeinsam zum Biohof von Toni Wollschläger  und der TAGWERK Biometzgerei. In herbstlicher Vormittags­stimmung unterm Kastanien­baum gab uns Toni Wollschläger passionierte Einblicke in Freud und Leid seines Bio-Betriebs. Der offene Stall des Brawahofs in Langenpreising bot die Möglichkeit, den Ochsen beim gemäch­lichen Fressen zuzuschauen. Neugierig wurden wir von ihnen beäugt und mit der Zunge ertastet, während Toni Wollschläger die Rindermast erklärte und Fragen beantwortete. Klare Wert­schätzung für die Tiere, aber kein Kuschelzoo. Der Weg zur TAGWERK Biometzgerei in Niederhummel war kurz und nach dem optionalen Einkauf im Laden wurden wir an festlich gedeckten Biertischen bewirtet. Währenddessen führten uns Sieglinde Schütz, Metzger­meisterin und Fleisch­technikerin der TAGWERK Biometzgerei, und ihr Team ihrerseits in die Vorgänge und Abläufe im Betrieb ein und machten den fein­abgestimmten Prozess sichtbar. Auch hier war die Leidenschaft für das Handwerk spürbar. Der Gang durch die Räume der Metzgerei in Schutzkleidung barg skurrile Momente und sehr konkrete Einsichten in die Abläufe der Wurst­produktion. Zum Nachdenken wurde viel Stoff geboten. Das Fazit bleibt: wenn Fleisch, dann so!