Biohof Engelhardt

Anbau

Wurzelgemüse, Fruchtgemüse

Anbauverband

Bioland

Lage

Schwäbisch Hall
176 km von München


Hof mit langer Tradition

In Schöneberg bei Schwäbisch Hall liegt der Biolandhof der Familie Engelhardt. Die flache bis flachhügelige Umgebung ist seit jeher ein waldarmes und fruchtbares Bauernland. Hartmut Engelhardt und sein Sohn Jonas bewirtschaften den Hof gemeinsam mit ihrem 50-köpfigen Team in der 11. Generation und führen damit die 300-jährige Tradition des Hofes fort. Seit 1989 ist der Hof Engelhardt zudem Bioland-zertifiziert.

Gemüseanbau für die Region

Hartmut Engelhardt und sein Sohn Jonas.

Mit dem Anspruch, gesunde Lebensmittel für die Region zu erzeugen, baut Familie Engelhardt auf der rund 20 Hektar großen Gemüseanbaufläche mehr als 40 verschiedene Sorten an. Neben Klassikern wie Kartoffeln, Karotten oder Zwiebeln finden hier auch Exoten ihren Platz, wie zum Beispiel Flowersprout, eine Kreuzung aus Rosen- und Grünkohl. Auch CO2-neutrale Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen können seit Februar 2019 mit dem Bau eines neuen Gewächshauses angeboten werden. Zudem versorgen rund 1000 glückliche Hühner den Betrieb mit schmackhaften Bio-Eiern. Ihre Erzeugnisse vermarkten die Engelhardts über eine eigene Gemüsekiste sowie weitere regionale Abnehmer wie auch die Isarland Ökokiste.

Ganzheitliches Wirtschaften

eine Hand, die ein Stück Kohlröschen hält.

Ein intaktes Ökosystem für Pflanzen, Tiere und künftige Generationen zu fördern und erhalten liegt den Engelhardts sehr am Herzen. Sie setzen daher auf ein ganzheitliches ökologisches Konzept, das sich durch den kompletten natürlichen Wirtschaftskreislauf zieht: So werden Fruchtfolge, Düngung, Tierbesatz und Futterproduktion in gegenseitiger Abhängigkeit geplant und Ressourcen achtsam eingesetzt. Die Felder werden ausschließlich mit Oberflächenwasser, also Wasser von Seen, Flüssen und noch nicht versickertem Niederschlagswasser, bewässert. Für den Energiebedarf steht dem Hof die betriebseigene Solaranlage zur Verfügung; die Beheizung der Gewächshäuser erfolgt mit regionalem Holz. Mit der eigens angeschafften Hackschnitzelanlage können selbst kleine gehäckselte Holzreste noch als Brennstoff genutzt werden, die keine andere Verwendung mehr haben.