Isarland beim Globalen Klimastreik am 20.9.

Entrepreneurs For Future, (c) Jörg Farys

Seit über einem Jahr demonstrieren Schüler/innen jeden Freitag für den Klimaschutz. Scientists For Future und Parents For Future haben sich ihnen bald angeschlossen. Auch mittelständische Unternehmer/innen verstärken als Entrepreneurs For Future das Engagement der Jugend. Unter dem Motto #AlleFürsKlima rufen die genannten Organisationen am 20. September 2019 zu einem Globalen Klimastreik auf. In München findet ab 12 Uhr am Königsplatz eine Demo statt. Erwartet werden engagierte Bürger/innen aller Altergruppen und sozialen Schichten. Die Isarland Ökokiste ermöglicht ihren Beschäftigten die Teilnahme an dieser Demonstration durch die Freistellung am Freitagnachmittag. Denn, so Ökokisten-Inhaberin Beate Mayer: „Der Klimawandel ist eines der wesentlichen Themen unserer Zeit, das uns alle angeht. Wir dürfen die junge Generation nicht alleine lassen und unterstützen daher die Proteste.“

Mittelstand für konsequente Klimapolitik

Die bundesweite Initiative Entrepreneurs For Future hat sich im März 2019 mit dem Ziel gegründet, die Bewegung Fridays For Future aktiv zu unterstützen. „Klimaschonendes Wirtschaften funktioniert heute schon. Aber wir brauchen endlich politische Rahmenbedingungen, die faire Wettbewerbsbedingungen für klimaschonende Technologien und Geschäftsmodelle herstellen – damit die Wirtschaft insgesamt umsteuert“, sagte Dr. Katharina Reuter für den Initiativkreis von Entrepreneurs For Future. In einer gemeinsamen Stellungnahme, die auch die Isarland Ökokiste unterzeichnet hat, fordern die Mittelständler/innen politische Weichenstellungen, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens doch noch zu erreichen. Der Forderungskatalog umfasst acht Punkte. Zunächst plädieren die Unternehmer/innen für eine CO2-Bepreisung und Investitionen in kohlenstoffarme Produkte, Prozesse und Technologien. Daneben fordern sie einen schnellen Kohleausstieg und eine Energieeffizienzstrategie. Klimaschädliche Subventionen sollen so schnell wie möglich eingestellt werden. Stattdessen wird vorgeschlagen, klimafreundliche öffentliche Verkehrsmittel und den Ausbau des Radverkehrs finanziell zu fördern, um eine Mobilitätswende einzuleiten. Eine weitere Forderung zielt auf die Agrar- und Ernährungswende hin zu ökologischem Landbau sowie nachhaltigen Ernährungs- und Konsumstilen ab. Die angemahnte Forcierung der Kreislaufwirtschaft sieht das konsequente Wiederverwenden von Ressourcen vor, um Primärrohstoffe zu schonen. Ein Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups soll innovative Lösungen der Wirtschaft fördern. Schließlich fordern die Entrepreneurs For Future ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz.

Schließen Sie sich an!

Diese Forderungen unterschreibt die Isarland Ökokiste ausnahmslos. Am Freitag gehen wir deshalb gemeinsam auf die Straße, um den Ruf der Schüler/innen nach Klimagerechtigkeit zu unterstützen. Nicole Göhring, die Geschäftsführerin der Isarland Ökokiste unterstreicht das Engagement der Firma: „Bio-Landbau und die Bevorzugung regionaler Produkte sind wichtige Bausteine hin zu einer klimafreundlichen und enkeltauglichen Landwirtschaft. Doch das alleine reicht im Kampf gegen den Klimawandel nicht aus. Es ist wichtig, dass so viele Menschen, Unternehmen und Organisationen wie möglich die Forderung nach besserem Klimaschutz auf die Straße bringen.“ Schließen Sie sich dem Globalen Klimastreik am 20. September an!

Foto (c) Jörg Farys

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Kommentar von Ursula Klaus |

Ich bin hocherfreut, dass Isarland mitmacht.

Ich zog zutiefst enttäuscht wieder ab: Meiner Bitte, ein Werbeplakat zum 20.9. in einer nahmhaften Ökoladenkette aushängen zu dürfen wurde nicht entsprochen! Das wäre mit bei Ihnen sicher nicht passiert.
Trotzdem, wir dürfen uns nicht entmutigen lassen. Ich wurde "nur" 2mal abgewiesen, die anderenmale durfte ich aufhängen.
Die Montagsdemonstranten behielten auch einen langen Atem und hatten letztlich Erfolg! Die Hoffnung stirbt zuletzt!!!