Heiter bis stürmisch

Team Isarland bei  Hoffest 2018 Foto: (c) Britta Wachsmuth

Bei abwechslungsreichem Wetter fanden sich am letzten Sonntag wieder sehr viele Interessierte auf dem Ökologischen Hoffest in Riem ein. Bereits zum zwanzigsten Mal öffnete das städtische Hofgut seine Pforten und empfing seine Gäste mit einem vielfältigen, spannenden Programm.

Die Wellküren eröffneten das Hoffest bereits am Vorabend mit ihrem bekannten und beliebten Kabarettprogramm. Am Sonntagmorgen spielte den Teilnehmer/innen das Wetter einen Streich: Regen vertrieb den Korbmacher mit seinen Weiden und Körben. Die Schausteller und Besucher/innen, die tapfer die anfänglich ungünstige Witterung ertrugen, wurden später mit Sonnenschein belohnt. Vor allem das bunte, reichhaltige Kinderprogramm lockte viele Familien nach Riem. Klettern, Backen, Filzen und zahlreiche abenteuerliche und lustige Erlebnisse begeisterten sowohl Kinder als auch Eltern.

Eine wichtige Frage wurde auf dem Podium erörtert: Welche Landwirtschaft hat im Ballungsraum Zukunft? Angesichts der stetigen Stadterweiterung, dem Klimawandel und endenden Ressourcen interessieren sich wieder mehr Menschen für die Ernährung der Stadtbevölkerung. Die Landwirtschaft gilt als eine der Hauptverursacher des Klimawandels, sie stellt aber auch unsere Lebensmittel her. Auf die Brisanz dieses Themas machten die Diskutant/innen Eva-Maria Haas (Unsere bayerischen Bauern), Anton Stürzer (Kreisobmann BBV), Gudrun Schweisfurth und Michael Böhm (Münchner Ernährungsrat) aufmerksam. Auf entsprechend große Resonanz stießen ihre Argumente auch beim Publikum.

Am Stand der Isarland Ökokiste erhielten unsere Kund/innen Überraschungsgeschenke. Fast schon eine Tradition ist unser Apfelstand am Hoffest, den wir auch heuer wieder aufgebaut haben. Besonders beliebt bei unseren Besucher/innen war deshalb die neue Apfel- und Birnenernte von unserem regionalen Obstbauern Berthold Schlachtenberger, der bereits seit 1994 nach Demeter-Richtlinien wirtschaftet. Die Sorten „Gala“, „Festival“ und „Santana“ konnten probiert und erworben werden.

Auch wenn der Sturm nachmittags an den Ständen rüttelte, war das 20. Ökologische Hoffest ein Vergnügen!

Foto: (c) Britta Wachsmuth

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