Ausbildung bei der Isarland Ökokiste

Das Team der Isarland Ökokiste

Der Isarland Ökokiste ist eine fundierte Ausbildung für ihre Mitarbeiter/innen wichtig. Deshalb hat sie auch in diesem Jahr Ausbildungsstellen in allen Bereichen ausgeschrieben. Wie eine Ausbildung bei der Isarland Ökokiste ausschaut, erklärt die Personalleiterin Stephanie Ortlieb: „Die Auszubildenden durchlaufen alle Abteilungen, um möglichst alle Abläufe im Betrieb kennenzulernen. So lernen sie nicht nur die Tätigkeiten in ihrem eigenen Bereich sehr gut kennen, sondern überblicken auch das Zusammenwirken der Prozesse. Denn neben einer vertieften Sachkenntnis ist uns auch die Flexibilität unserer Angestellten wichtig. Gerade im Öko-Lebensmitteleinzelhandel spielt die Kenntnis von ökologischem Landbau und alternativen Vermarktungsmethoden eine große Rolle. Mit diesem praktischen Wissen kann die Ausbildung bei der Isarland Ökokiste auch zum Sprungbrett in weiterführende Bildungswege oder Berufe werden. Unser vorrangiges Ziel ist aber die Übernahme unserer Auszubildenden.“ Die Ausbildung und Berufstätigkeit bei der Isarland Ökokiste hat auch viel mit Überzeugung zu tun. Stephanie Ortlieb möchte deshalb mit dem Ausbildungsangebot besonders Jugendliche ansprechen, die mit der Ökokiste „aufgewachsen“ sind, weil ihre Eltern Kund/innen sind. Im Rahmen eines Ferienpraktikums während der Oster- und Pfingstferien können sich jedoch alle interessierten Jugendlichen über diese Berufe informieren, sie ausprobieren und dabei die Firma kennenlernen.

Okan, Fachlagerist: Vielfältiges Sortiment macht Spaß

Okan, Auszubildender zum Fachlageristen bei der Isarland Ökokiste

Was eine/n Auszubildende/n in der Isarland Ökokiste erwartet, lässt sich am besten am Beispiel der beiden aktuellen Auszubildenden darstellen. Deshalb haben wir bei ihnen nachgefragt. Okan, Auszubildender zum Fachlageristen, berichtet von seiner Ausbildungszeit, dass sie sehr abwechslungsreich war. Im ersten Jahr hat er sich hauptsächlich mit dem Lagern, Verpacken und Prüfen von Obst und Gemüse beschäftigt. Dabei hat er sehr viele Obst- und Gemüsesorten kennengelernt, die ihm teilweise noch unbekannt waren. Die saisonbedingten Sortimentswechsel und die speziellen Obst- und Gemüsesorten, die oftmals in konventionellen Supermärkten nicht angeboten werden, bieten viel Abwechslung, fordern aber auch die Konzentration und das Gedächtnis. Vor allem die regelmäßige Inventur zusammen mit dem Lageristen gefällt dem jungen Azubi, obwohl dabei viele Rechenaufgaben zu lösen sind. Im zweiten Ausbildungsjahr wurde er in den Bereich der Kühlwaren eingearbeitet, wegen des breiten Spektrums an beispielsweise Milchprodukten sind hier neben zügigem Arbeiten auch Gründlichkeit gefordert. Mittlerweile ist er für die Bereitstellung und Pflege der Materialien zuständig, die für das Verpacken und Verfrachten der Lebensmittel benötigt werden. Die Kisten werden einerseits für den Transport von Lebensmitteln eingesetzt und sind andererseits kontinuierlich im Umlauf. Ihre genaue Erfassung und regelmäßige Säuberung sind sehr wichtig für das Funktionieren der Ökokiste. Zusätzlich kümmerte sich Okan um das Verpacken von Obst und Gemüse für das Schulprogramm und weitere Aufgaben im Bereich der so genannten Frischeprodukte.

Aus den vielfältigen Aufgaben ergeben sich recht unterschiedliche Arbeitstage. Manche beginnen und enden früher, manche später. Es gibt jedoch keine Nachtschichten, spätestens um 18 Uhr enden die Arbeitstage in der Regel. Frühes Aufstehen habe den Vorteil von reichlich Freizeit am Nachmittag. Sein Vater und einige seiner Freunde haben Okan zu diesem Beruf geraten. Ihm macht er so viel Spaß, dass er diese Ausbildung auch empfehlen würde.

Vanessa, Kauffrau für Büromanagement: Freude am Kontakt mit den Kund/innen

Vanessa, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement bei der Isarland Ökokiste

Seine Kollegin Vanessa hat im letzten Jahr die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen. Der Wunsch, im Beruf Kontakt zu Menschen zu haben und im Team zu arbeiten war dafür ausschlaggebend. Im Kundenservice der Isarland Ökokiste ist sie gemeinsam mit ihren Kolleg/innen für die überwiegend telefonische Betreuung der Kund/innen zuständig. Die Anfragen sind dabei sehr vielfältig und so lernt sie jeden Tag Neues. Manchmal darf sie auch kniffligere Aufgaben lösen, was ihr besonders großen Spaß macht. Im letzten halben Jahr hat Vanessa bereits in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. Auf die weiteren Abteilungen, die sie kennenlernen wird, ist sie schon gespannt.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag als Bürokauffrau bei der Isarland Ökokiste aus? Die Arbeitstage gestalten sich aufgrund der vielfältigen Aufgabenstellungen recht unterschiedlich. Sie beginnen je nach Dienstplan frühestens um 7 Uhr und enden meistens um 17 Uhr, spätestens um 18:45 Uhr. Am Anfang der Woche wird die sogenannte Frischeliste studiert, auf der das aktuelle Obst- und Gemüsesortiment verzeichnet ist, um die Kund/innen gut beraten zu können. Der Abteilungsleiter stellt Neuzugänge vor, sie und ihre Kolleg/innen können manches davon probieren, um sich selbst ein Bild zu machen. So vorbereitet, können den Kund/innen Zubereitungstipps erteilt oder Alternativen bei Unverträglichkeiten vorgeschlagen werden. Schon vor ihrer Ausbildung hat sich Vanessa mit Bio-Themen beschäftigt, sowohl Umweltschutz als auch gesunde Ernährung sind ihr wichtig. Zurzeit interessiert sie sich für die Palmöl-Problematik. Darüber informiert sie sich in Büchern zu Ernährung und Gesundheit. Dass ihr in der Freizeit Kochen und Backen ebenso Spaß macht, trifft sich gut.

Über die freundliche und offene Atmosphäre in der Isarland Ökokiste sind sich die beiden Azubis einig. Die Kolleg/innen sind hilfsbereit, unterstützend und lassen sie an den täglichen Arbeitsroutinen recht selbstständig teilhaben. Nur beim Lieblingsobst und -gemüse gehen die Meinungen auseinander: Während Vanessa Beeren und Gurken mag, bevorzugt Okan Gelbe Rüben und Bananen. Alles in Bio-Qualität, selbstverständlich.

 

Porträts: (c) Markus Supenkämper

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