Zeit wird's für Brokkolini

Brokkolini bzw. Spargelbrokkoli ist eine relativ junge Gemüsesorte, die in den 1990er Jahren in Japan durch die Kreuzung von Brokkoli mit Kai-lan (chinesischem Brokkoli) entstand. Bei letzterem handelt es sich um ein leicht bitteres Blattgemüse mit flachen, glänzend blaugrünen Blättern und dicken Stielen, das sowohl mit Brokkoli als auch mit Grünkohl verwandt ist. Brokkolini ist in Großbritannien und den USA schon seit Jahren Bestandteil der modernen, kreativen und gesunden Küche. Bei uns wird Brokkolini erst eingeführt.

Brokkolini sieht ähnlich wie Brokkoli aus, hat aber kleinere Blütenköpfe und Stiele, die bis zu 30 cm lang werden können. Aufgrund dieser langen Stiele, die auch verzehrt werden, entstand auch der Name Spargelbrokkoli, obwohl der Gemüsekohl nicht mit Spargel verwandt ist. Brokkolini schmeckt süßlich-kohlig und hat ein mildes Brokkoli- und Spargelaroma.

Schnell, vielseitig...

Die Vorbereitung des Brokkolini ist sehr einfach, lediglich die holzigen Enden müssen entfernt werden, ansonsten genügt Waschen und kurz Blanchieren oder Dünsten, Braten oder Grillen. Brokkolini ist recht gut verdaubar, deshalb kann man ihn sogar roh verzehren, beispielsweise als fein geschnittenes Salattopping. Blanchiert und gewürzt wird aus ihm eine schmackhafte Gemüsebeilage oder ein Feiner Gemüsesalat. Gesalzene Erdnüsse, Limettensaft und Sesamöl machen daraus eine schnelle exotisch angehauchte Vorspeise; Olivenöl, Zitronensaft, Trockentomaten und Pinienkerne eine ebenso flinke mediterran inspirierte.

... und gesund

Brokkolini enthält außerordentlich viel Vitamin A, C und E sowie die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Folsäure und Eisen. Mit nur 35 kcal/100 g ist er sehr kalorienarm. Sein Gehalt am Senfölglycosid Sinigrin macht ihn interessant für die Gesundheitsvorsorge, es soll antikarzinogene Wirkung haben.

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