Grüne Smoothies selbst gemacht

grüner Smoothie

Grüne Smoothies lassen sich einfach herstellen und eignen sich, um die tägliche Gemüse- und Obstversorgung zu erhöhen. Insbesondere der Anteil an grünem Blattgemüse kann leicht gesteigert werden, schmackhaft gemacht mit der natürlichen Süße des Obsts.

Vorteile von grünen Smoothies

Grünes Blattgemüse ist aufgrund seines hohen Anteils an Mikronährstoffen ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie liefern dem Körper selbst keine Energie, werden jedoch für Stoffwechselvorgänge und Reparaturmechanismen im Körper benötigt. Die grünen Blätter sollten auch deshalb in keiner Diät fehlen, weil sie basisch sind und unsere, meist von säurehaltigen Lebensmitteln geprägte „westliche“ Diät bekömmlicher und gesünder machen. Diese positiven Eigenschaften gepaart mit einem hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen machen das meist weniger beliebte Gemüse zu wahren Ernährungshelden. Über 6 000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe hält die Pflanzenwelt bereit und steuert mit diesen unter anderem das Wachstum oder geben der Pflanze ihre Farbe und ihren Duft. Beim Menschen sollen sie vor Krankheiten schützen. Die Zubereitung von Blattgemüse fällt vielen schwer: Wie soll man es zubereiten, damit auch Kinder es schätzen? Gedünsteter Spinat und Grüner Salat sind die Küchen-Klassiker. Smoothies sorgen hier für Abwechslung. Ein weiterer Vorteil von Smoothies ist, dass die Inhaltsstoffe durch das Zerkleinern mit dem Mixer vom Körper besser aufgenommen werden können.

Das passt rein: Smoothiezutaten

Als Grundsatz gilt: 50 % Blattgrün, 50 % reifes Obst und Wasser. Als Blattgrün kann genutzt werden: Wild- und Gartenkräuter, grüne Kulturgemüse (z. B. Spinat, Mangold, Kohl) und das Grün von Knollengemüse. Das Karotten- und Radieschengrün kann somit wunderbar weiterverwendet werden. Auch Gurken, Fenchel und Stangensellerie ergänzen Smoothies. Insbesondere Wildkräuter enthalten sehr viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Jedes Kraut hat dabei eine andere positive Wirkung und kann in einer bewussten Ernährung gezielt eingesetzt werden. Brennnessel und Löwenzahn eignen sich beispielsweise für eine Frühjahrskur, weil sie entwässernd wirken. Die Obstwahl lässt sich dazu nutzen, um zu reifes Obst zu verwerten. Ansonsten können Sie hierbei der Fantasie freien Lauf lassen und dem eigenen Geschmack vertrauen. Für einen Frischekick lassen sich Smoothies mit Saft oder Kokoswasser als Flüssigkeitsanteil und frischem Ingwer oder Zitronensaft bereichern. Auch Gewürze wie z. B. Vanille und Zimt verleihen dem Getränk ein aufregendes Aroma. Für einen gehaltvolleren Smoothie sind Nussmuse, Avocado, Lein- oder Chiasamen eine gute Komponente.

So wird’s gemacht: Zubereitung

Zunächst das in Stücke geschnittene Obst in den Standmixer einfüllen und darauf das Blattgrün verteilen. Diese Reihenfolge verhindert, dass sich die Blätter im Schneidewerk verhaken. Dann mit etwas Wasser zusammen mixen und den Wassergehalt anschließend nach Belieben erhöhen. Ein Tipp zum Schluss: Smoothies sind eine sehr nährstoffhaltige Mahlzeit. Da das enthaltene Obst und Gemüse nicht länger gekaut, sondern getrunken wird, sollten Sie Smoothies langsam zu sich nehmen, um die Verdauung auf die Nährstoffaufnahme vorzubereiten.

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