Rapunzels Geschichte

Nicole, Ben, Angela, Ilona und Iris zu Besuch bei Rapunzel

Ob Müslis, Frühstückbreie, Nussmuse, Pasta, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte und Schokoladen, bei uns finden Sie eine Vielzahl an Rapunzel-Produkten im Sortiment. Um mehr über das Unternehmen, die Herkunft der Produkte und die Produktionsweisen zu erfahren, haben wir uns auf den Weg ins Allgäu gemacht.

Der Rapunzel-Bus in Legau

Im kleinen Örtchen Legau befindet sich seit 1985 der Firmensitz der Rapunzel Naturkost GmbH. Bei unserer Firmenführung erfahren wir, dass das Unternehmen bereits 1974 von Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen gegründet wurde – mit der Motivation gesunde Lebensmittel möglichst naturnah anzubauen und dabei selbstbestimmt arbeiten zu können. Zu dieser Zeit kultivierten die beiden auf ihrem Hof noch Gemüse, unter anderem Rapunzelsalat (= Feldsalat), der schließlich Pate für den Firmennamen stand.

Rapunzel-Nussmusse früher

In den Anfangsjahren ging es bei Rapunzel noch sehr unkonventionell zu. Es wurde viel ausprobiert und mit einfachsten Hilfsmitteln hergestellt. Das Rapunzel-Museum liefert uns mit ursprünglichen Produktverpackungen, historischen Schrot & Korn Magazinen und alten Bildern einige erheiternde Einblicke in die Bio-Welt der 70er und 80er Jahre. Ein besonderes Highlight im Museum ist die Badewanne, die damals kurzerhand zum Mischen von Müsli umfunktioniert wurde.

Müslibadewanne bei Rapunzel

Mittlerweile haben sich die rechtlichen Vorschriften und die Produktionsprozesse sehr geändert. Für das Müsli stehen heute professionelle Mischmaschinen zur Verfügung und in den Produktionshallen gelten strenge Hygienevorschriften z.B. mit eigener Dienstkleidung, Kopfbedeckungen und Überziehschuhen. Eine aufwändige Qualitätssicherung der Rohwaren wie auch des fertigen Produkts sorgt für Verbrauchersicherheit und gleichbleibende Qualität. Neben Rückstellproben und Analysen gibt es auch Sensorik-Tests, die sicherstellen, dass das Müsli, die Schokolade oder die Tomatensauce genauso schmeckt, wie sie schmecken soll.

Über all die Jahre gleich geblieben ist der Anspruch an die Herkunft der Zutaten. So stammen die Flocken in Rapunzel-Müslis seit jeher aus Bayern und dem südlichen Baden-Württemberg. Trockenfrüchte wie Rosinen und Aprikosen kommen seit 1976 aus dem Türkei-Projekt. Mittlerweile bezieht Rapunzel Trockenfrüchte von ca. 600 Bauern in der Türkei und weiß, nicht nur dort, durch regelmäßigen Austausch und Besuche sehr genau, woher die Waren kommen.

Schokolade und Trockenfrüchte zum Probieren

Birgit Kapps unsere kundige Führerin erklärte uns, dass die Hälfte der etwa 600 Rapunzel-Produkte in Legau hergestellt werden. Die restlichen Waren werden andernorts produziert, oft dort, wo es bereits eine lange Tradition im jeweiligen Herstellungsprozess gibt. So wird die Pasta etwa in der Region Marken in Italien hergestellt, die Rapunzel-Schokolade wiederum in der Schweiz.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir einen informativen und sehr schönen Tag in Legau hatten, und dass wir Rapunzel-Produkte aufgrund der Geschichte und Hintergründe jetzt sogar noch lieber essen.

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