Frisches Grün vom Hofgut Letten

Engagierter Öko-Gärtner Michael Holzmann am Hofgut Letten

Der Sonnenschein in den letzten Tagen hat schon den Frühling erahnen lassen, auch wenn mancherorts noch eine geschlossene Schneedecke an den Winter erinnert. In diesem „Vorfrühling“ trifft es sich gut, dass die Gärtnereien vom Hofgut Letten jetzt die ersten Blattgemüsesorten des neuen Jahres regional liefern können. Feldsalat, Babyspinat, Postelein, Asiasalat Kale und roter Baby-Mangold bereichern nun den winterlichen Speiseplan mit zartem Grün, frischen Aromen und vielen Vitaminen.

Regionales Gemüse von den Gärtnereien am Hofgut Letten

Das Hofgut Letten bei Bad Heilbrunn ist idyllisch im Tölzer Voralpenland gelegen. Dem rauen Klima mit vielen Niederschlägen ringen zwei ökologisch wirtschaftende Gärtnereibetriebe zarte Salate und empfindliche Fruchtgemüse ab. Auf beheizte Gewächshäuser verzichten sie dabei weitgehend. Nur kurz vor dem Beginn und nach dem Ende der Saison werden die Jungpflanzen mithilfe einer CO2-neutralen Hackschnitzelheizung gepäppelt. Die Gärtnereien in Letten sind nicht nur den Kund/innen der Ökokiste Hofgut Letten bestens bekannt, sondern auch denen der TAGWERK Ökokiste. Da die Nachfolge-Firma Isarland Ökokiste in erster Linie Namen, Aussehen und Standort gewechselt hat, nicht aber ihre Erzeuger und Lieferanten, bekommen Sie nach wie vor die frische Ernte der Lettener Betriebe ins Haus geliefert.

Überzeugt und umtriebig: Öko-Pionier Holzmann

Die Öko-Gärtner/innen vom Hofgut Letten bei der Isarland Ökokiste

Damit Sie auch wissen, wo das frische Grün herkommt, stellen wir Ihnen die Lettener Betriebe vor: Im Wesentlichen handelt es sich um die beiden Gärtnereien Beeren & Co. und Holzmann. Gärtnermeister Michael Holzmann ist ein Öko-Pionier wie er im Buche steht. Bereits als Schüler hat er Ende der 1980er Jahre in Letten einige Felder ökologisch bestellt. Seither leistet er unermüdlich Aufbau- und Überzeugungsarbeit auf dem Gebiet des ökologischen Gartenbaus. Aus Gründen der Nachhaltigkeit vermarkten er und seine Familie die hofeigenen Produkte ausschließlich regional, u.a. über die Isarland Ökokiste. Neben dem Betreiben der eigenen Bioland-zertifizierten Gärtnerei engagierte sich Michael Holzmann erfolgreich für die Gründung einer Solidarischen Landwirtschaft. Diese hat sich unter dem Namen „Biotop Oberland“ mittlerweile in Lenggries etabliert. Vor einigen Jahren hat der umtriebige Gärtnermeister gemeinsam mit der benachbarten Gärtnerei Beeren & Co. eine Jungpflanzenanzucht gegründet, zunächst um den eigenen Bedarf zu decken und unabhängig agieren zu können. Diese „Gärtnergemeinschaft Hofgut Letten“ bietet inzwischen ihren (und unseren) Kund/innen neben Jungpflanzen auch Kräutertöpfe und Zierpflanzen an, die sie nach Naturland-Richtlinien anbaut.

Vom Beerenobst zum Gemüse: Beeren & Co.

Ein Blick ins Gewächshaus von Beeren & Co am Hofgut Letten

Die Gärtnereigemeinschaft Beeren & Co gründete sich 1997 am Hofgut Letten. Sie wirtschaftet nach den Richtlinien des Demeter-Anbauverbands. Den Gartenbauer/innen Tom Braun, Thomas Meier und Renate Hansmair stand die Familie Holzmann mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite. Zunächst als Betrieb für Beerenobstanbau, -veredelung und -vermarktung konzipiert, stehen inzwischen der Anbau von Blatt- und Fruchtgemüse sowie die Anzucht von Jungpflanzen im Mittelpunkt des Betriebs. Durch Kooperation und geschickte Spezialisierungen schafften beide benachbarten Gärtnereien, im selben Metier erfolgreich zu koexistieren. Mittlerweile betreibt Beeren & Co. als zweiten Produktionsstandort die Schlossgärtnerei Weidenkam am Ostufer des Starnberger Sees.

Die Gärtnereibetriebe am Hofgut Letten wirtschaften nach den Regeln des ökologischen Gartenbaus: Zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit setzen sie auf Fruchtfolge und Kompostierung. Den Boden bearbeiten sie zudem schonend ohne Pflug und das Beikraut regulieren sie mechanisch. Diese arbeitsaufwendigen, aber effektiven Methoden erhalten ein intaktes Bodenleben. Das ist wiederum die Voraussetzung dafür, dass die teilweise ergiebigen Niederschläge des Voralpenlands schneller absorbiert werden. Dadurch werden die wertvollen Nährstoffe im Boden erhalten und den Nachbar/innen bleibt so manches Hochwasser erspart. So funktioniert nachhaltiger Land- bzw. Gartenbau. Er erzeugt nicht nur giftfreies Gemüse für die regionalen Verbraucher/innen, er trägt darüber hinaus zum globalen Umwelt- und Klimaschutz bei.

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