Der regionale Crunch

Isarland-Produkt des Monats: Krunchy Joy Mohn-Orange von Barnhouse

Unser Produkt des Monats November ist das neue Krunchy Joy Mohn-Orange von Barnhouse. Da steckt nicht nur weniger Zucker drin, sondern auch eine Vielfalt regionaler Zutaten, die südöstlich von München zu einem innovativen Produkt verarbeitet werden.

Knusper mit weniger Zucker

Knuspermüslis bereichern schon seit einiger Zeit unser Frühstücksangebot. Manche Rezepturen weisen aber einen hohen Zuckeranteil auf und sind damit nicht ganz so gesund wie die Bezeichnung „Müsli“, die zum Symbol für gesunde Ernährung geworden ist, vermuten lässt. Zucker ist aber unabdingbar für den Crunch. Deshalb hat der regionale Hersteller Barnhouse eine neue Rezeptur für sein neues „Krunchy Joy“ entwickelt, die mit 30 Prozent weniger Zucker als andere Knuspermüslis auskommt und trotzdem ordentlich knuspert und schmeckt. Dafür sorgen u.a. aromatische Zutaten wie Kakao, Nüsse, Mohn und Orange. Auf „Krunchy Joy Mohn-Orange“ waren wir so neugierig, dass wir es gleich zum Produkt des Monats gekürt haben und Ihnen im November zum Probierpreis anbieten.

Der Hafer kehrt nach Bayern zurück

Die Basis des Knuspermüslis bildet regionaler Hafer, eine Besonderheit, die inzwischen zum Markenzeichen von Barnhouse geworden ist. Denn dieses wunderbare Getreide drohte beinahe von den (süd-)deutschen Äckern zu verschwinden. Aufgrund des internationalisierten Agrarmarkts können die bayerischen Landwirte Hafer nicht mehr rentabel anbauen. Denn die Hauptanbaugebiete von europäischem (Bio-)Hafer sind mittlerweile Skandinavien und das Baltikum. Dort herrschen für den Hafer besonders günstige klimatische Bedingungen vor. Auf größeren Flächen und oftmals mit niedrigeren Lohnkosten als in Deutschland wird das Getreide für den Export angebaut. Gute Ernten in den exportierenden Ländern bedeuten einen Preisverfall in den importierenden Ländern. So legt Hafer mittlerweile lange Strecken zurück, um u.a. zu Müsli verarbeitet zu werden. Dabei hat Hafer viele Vorteile, vor allem für den ökologischen Landbau: Er hat bescheidene Standortansprüche, durchwurzelt den Boden optimal und unterdrückt somit Beikräuter, die kaum noch Platz zum Wachsen finden. Um den bayerischen Bio-Bauern und dem regionalen Haferanbau eine Chance zu geben, hat Barnhouse ein partnerschaftliches regionales Netzwerk mit aktuell 46 Bio-Landwirt/innen aufgebaut, darunter auch TAGWERK-Bauern wie Sepp Braun, Hilarius Häusler und der Biohof Lex, die nach den Richtlinien der Anbauverbände Demeter, Naturland, Bioland und Biokreis für Barnhouse Hafer und Dinkel anbauen. Für die Bio-Bauern bedeutet das, dass sie nicht mit dem Weltmarkt konkurrieren müssen und einen zuverlässigen Abnehmer mit fairen Preisen haben. Für Barnhouse und die Verbraucher/innen bietet diese enge Kooperation Transparenz und Sicherheit. Und auch die (Agro-)Biodiversität profitiert davon, denn wenn nicht das Prinzip der möglichst hohen Ausbeute bei möglichst geringem Einsatz das Handeln steuert, können ökologische Bodenpflege, Wildbienen-Projekte und die Rettung alter Kulturpflanzen eine Rolle spielen.

Noch mehr Öko-Regionalität

Auch bei den weiteren Zutaten wie Sonnenblumenöl, Rübenzucker und Mohn hat Barnhouse regionale und faire Alternativen gefunden. So verzichten die südbayerischen Müslibäcker auf Palmöl und verwenden stattdessen Sonnenblumenöl, das in Europa produziert wird. Der Rübenzucker stammt aus süddeutschem Anbau und der Mohn wird in einem bayerischen Biodiversitätsprojekt gewonnen. Das aromatische Orangenöl bezieht Barnhouse aus Sizilien. Diese Zutaten versprechen nicht nur mehr Nachhaltigkeit, sondern auch mehr Genuss.

 

Bericht zur Kooperation von Barnhouse mit TAGWERK

Foto: Barnhouse

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