Christbäume vom Hofgut Kerschlach

Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) ist ein langsam wachsender Nadelbaum. Etwa zwölf bis 15 Jahre dauert es bis er die gewünschte Zimmerhöhe erreicht. Nordmanntannen werden ausschließlich für die Verwendung als Christbaum angepflanzt. Dieser Nadelbaum eignet sich vor allem wegen seiner gleichmäßigen, fülligen Struktur und seiner hohen Nadelfestigkeit, d. h. er wirft seine Nadeln bei Trockenheit weniger schnell ab als andere Nadelbäume. Seine Nadeln sind weich, glänzend-tiefgrün und stechen nicht.

Kriterien bei der Christbaumwahl: ökologische und regionale Erzeugung

Der zimmerhohe Nadelbaum in der guten Stube, mit bunten Kugeln und Sternen geschmückt, von glitzernden und funkelnden Lichtern erhellt, gehört seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zur Vorstellung von einem harmonischen, christlichen Familienfest. Deshalb werden ca. 28 Millionen Christbäume allein in Deutschland jedes Jahr verkauft. Doch nur 15 % davon stammt aus (regionalen) Waldbetrieben, wobei es sich größtenteils um Sondernutzungsflächen, z. B. Trassen für Hochspannungsleitungen oder Gas-Pipelines, die durch den Wald führen. Der größte Teil der Christbäume wird in intensiv bewirtschafteten Plantagen produziert. Nur ein Bruchteil der Bäume wächst unter ökologischen Bedingungen heran. Obwohl es sich beim Christbaum nicht um ein Lebensmittel handelt, sollte man auch bei der Wahl des Baums darauf achten, dass er nicht mit Pestiziden, Fungiziden und Insektiziden sowie Wachstumshormonen behandelt wurde. Schließlich steht der Baum für einige Wochen in der Wohnung und man kommt ständig mit ihm in Berührung. Vor allem Kinder geben sich nicht mit dem bloßen Anblick zufrieden, sie nehmen lieber Kontakt auf. Deshalb empfiehlt es sich, regional zu kaufen und auf die Wachstumsbedingungen und die Unbelastetheit des Baums zu achten. Hierbei helfen vor allem Siegel, z. B. des PEFC-Standards oder der ökologischen Anbauverbände. Sie garantieren die kontrollierte ökologische Qualität des Baums und die nachhaltige Waldwirtschaft.

Das Hofgut Kerschlach ist ein Garant für ökologische Christbäume

Die Christbäume aus unserem Angebot stammen vom Hofgut Kerschlach, das im malerischen Pfaffenwinkel zwischen Ammersee und Starnberger See liegt. Seit 1997 wird hier nach Naturland-Richtlinien gewirtschaftet. Bei der Waldbewirtschaftung wird auf den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts geachtet, deshalb werden die Bäume nach den PEFC-Standards unter kontrolliert ökologischen Bedingungen angebaut, in denen der Einsatz von Pestiziden, Mineraldünger und Wachstumsregulatoren tabu ist.

Zusammenarbeit von Isarland Ökokiste und Hofgut Kerschlach

Seit einigen Jahren kooperieren die Tagwerk Ökokiste sowie die Ökokiste Hofgut Letten und nun die Isarland Ökokiste bei der Vermarktung regional und ökologisch produzierter Christbäume. Wir holen die frisch geschnittenen Bäume aus Kerschlach und liefern sie am vereinbarten Termin direkt zu unseren Kund/innen. Damit sorgen wir nicht nur für etwas Entspannung in der hektischen Vorweihnachtszeit und vermeiden viele individuelle Fahrten mit dem PKW, wir unterstützen auch das Hofgut Kerschlach mit unserer Infrastruktur. Aufgrund dieser engen Zusammenarbeit können wir auch Wünsche und Anregungen unserer Kund/innen an das Hofgut Kerschlach weitergeben. Ein Ergebnis daraus ist der Mini-Christbaum in Tischgröße für kleine Haushalte, den wir heuer zum ersten Mal in unserem Sortiment haben

Pflegetipps für Ihren Weihnachtsbaum

  • Lagern Sie den Baum bis zum Aufstellen den Baum möglichst kühl, dunkel und windgeschützt;
  • Vermeiden Sie die Lagerung in einer luftdichten Verpackung;
  • Entfernen Sie das Netz vom Baum erst, nachdem Sie ihn aufgestellt haben;
  • Schmücken Sie den Baum nicht gleich nach dem Aufstellen, sondern lassen Sie ihn zunächst einen halben Tag stehen, damit er sich entspannen kann;
  • Stellen Sie den Baum möglichst weit von Heizung oder weiteren Wärmequellen entfernt auf, damit er nicht vorzeitig austrocknet;
  • Vermeiden Sie beim Platzieren des Baums Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung;
  • Versorgen Sie den Baum gleichmäßig mit Wasser. Dazu sollte der Stamm ca. 1 bis 2 cm über dem Rindenansatz frisch angeschnitten werden.

Quellen:

http://gut-kerschlach.com/holzproduktion/

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/feste-feiern/weihnachten/01888.html

https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/christbaum-weihnachtsbaum-bio-100.html

Foto: (c) by-studio, fotolia

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