Besuchen Sie die Bruderhähne

Unser regionaler Geflügelzüchter, der Grosserhof, lädt im Rahmen der Bio-Erlebnistage 2018 am Samstag, den 15. September auch die Kund/innen der Isarland Ökokiste zu einer Besichtigung ihrer Geflügelhaltung und -vermarktung ein. Anschließend wird es eine kleine Verköstigung der hausgemachten Geflügelwurst geben.

Seit über 25 Jahren züchtet das Ehepaar Ingrid und Franz Grosser dort Geflügel nach Biokreis-Richtlinien. Damit befolgen sie die Vorgaben des Anbauverbands zu Größe und Gestaltung der Ställe, Wintergärten und Freilaufflächen, zur Zusammensetzung des Futters, zur Lebensdauer und zur Schlachtung sowie Verarbeitung der Tiere, die im Sinne des Tierwohls und des Verbraucherschutzes entwickelt wurden. Jährliche Tierwohl-Kontrollen durch ausgebildetes Personal garantieren deren Einhaltung. Die Biokreis-Richtlinien entsprechen dem Ideal der Grossers: „Wirtschaften im Einklang mit der Natur“. Für die Grossers ist das ebenfalls ein Bekenntnis zur Regionalität. Dafür wurde ihnen 2010 von Biokreis das Siegel „regional und fair“ verliehen, dessen wichtigste Kriterien der regionale Rohstoffbezug, das Qualitätsmanagement und die Herkunftssicherheit sowie faire Partnerschaften mit gerechten Preisen sind. Für letztere sorgt die langjährige Mitgliedschaft in der Tagwerk-Genossenschaft: Der Grosserhof zählt zu den Tagwerk-Produzenten der ersten Stunde. Seit September 2016 leben nur noch Zweinutzungshühner auf dem Grosserhof.

Deshalb lebt auf dem Bauernhof in Niederbayern eine besondere Hühnerrasse, die auch die Aufzucht der Hähne möglich macht. Es geht nicht mehr um eine Spezialisierung auf Eier oder Fleisch. Pro Henne darf ein Hahn mit aufwachsen und über den Mehrpreis der „Schwester-Eier“ wird die Aufzucht der Bruderhähne möglich gemacht. Diese werden zurzeit noch bei einem Partnerbetrieb nach ökologischer Richtlinie aufgezogen.

Wann? Am Samstag, den 15.9.2018; von 14:30 bis 16:00 Uhr

Wo? Grosserhof, Pfarrkofen 1 84030 Ergolding

Ingrid und Franz Grosser freuen sich auf Ihren Besuch!

Foto: (c) Ingrid und Franz Grosser

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