Demeterhof Stockner

im Sortiment

Freilandgemüse: Salate: Batavia rot und grün, Lollo rosso, Eichblatt, Kopfsalat, Feldsalat; Radieschen, Sellerie mit Grün, Lauch, Fenchel, Rote Beete, Weißkraut, Blaukraut, Chinakohl, Rucola, Bundzwiebeln‚ Tomaten, Gurken, Paprika

 

Anbauverband & Lage

DemeterEnzerweis/Eichendorf, 142 km von München entfernt

Der Hof
  • Familienbetrieb
  • ökologischer Landbau seit 1986
  • Demeter-zertifiziert
  • Anbau von Freilandgemüse

Pioniere im ökologischen Landbau

Der Demeterhof Stockner liegt mit seinen 100 Hektar Betriebsfläche in Enzerweis im Vilstal, einem Seitental der Donau. Die Lage ist geprägt durch die fruchtbaren Lehmböden der dortigen Hügellandschaft. Waltraud und Josef Stockner wirtschaften mit ihren Söhnen Alexander und Johann im gemeinsamen Familienbetrieb und dies bereits 30 Jahre lang nach Demeter-Richtlinien. Damit zählte das Ehepaar in den Anfangsjahren noch zu den Pionieren im ökologischen Landbau. Entschlossen dazu hat sich das Ehepaar Stockner aus der Überzeugung, dass ihre ökologische Lebensweise nur durch den biologisch-dynamischen Landbau passend ergänzt werden kann und die richtige Lebens- und Wirtschaftsweise darstellt. Neben den Familienmitgliedern arbeiten ein weiterer Festangestellter und vier Halbtagskräfte auf dem Hof. Im Sommer werden diese von bis zu 40 Saisonarbeitskräften unterstützt.

Extensiver Freilandanbau

Alexander Stockner

Der Schwerpunkt des Demeterhofs liegt auf dem Anbau von Freilandgemüse. Über 88 Hektar Ackerfläche steht dem Betrieb zur Verfügung, um über 15 verschiedene Gemüsesorten anzubauen. Die guten klimatischen Bedingungen des Vilstals ermöglichen diese Vielfalt an Kulturen im Freiland anzubauen. Die Stockners bewirtschaften ihre Flächen extensiv, das bedeutet, dass sie im Jahr in der Regel nicht mehr als eine Kultur auf einer Ackerfläche anbauen. Vor und nach den Hauptkulturen sorgen Zwischenfrüchte und Gründüngungen für die natürliche Anreicherung von Nährstoffen im Boden. Durch dieses Management versuchen die Landwirte den Boden auf natürliche Weise gesund zu erhalten und damit den Kulturpflanzen optimale Wachstumsmöglichkeiten zu bereiten. Mischen sich dennoch Beikräuter zwischen die Pflanzen, so kommt bei den Stockners am häufigsten die Handhacke zum Einsatz. Damit werden die Felder nur auf mechanischem Weg für das Gemüse freigehalten und es müssen keine chemischen Mittel eingesetzt werden. Um das Pflanzenwachstum darüber hinaus positiv zu beeinflussen, werden nach Tradition des biologisch-dynamischen Landbaus Präparate wie Hornmist und Hornkiesel ausgebracht. Neben den herkömmlichen Methoden der bäuerlichen Landwirtschaft setzen die Stockners moderne Technik wie die pneumatische Sämaschine und das Hackgerät mit optischer Einzelpflanzenerkennung ein, um den Boden möglichst schonend zu bearbeiten. Wärmeliebende und nässeempfindliche Kulturen wie Tomaten, Gurken und Paprika schützen die Folientunnel. Dadurch kann die Vegetationsperiode etwas verlängert werden und unsere Kund/innen bekommen schon früher bzw. noch später im Jahr Gemüse aus regionalem Anbau.

Liefergemeinschaft

Mitarbeiter des Demeterhof Stockners

Um die Entfernung des Demeterhofs von größeren Städten zu kompensieren, setzen die Stockners auf die Direktvermarktung an den Bio-Groß- und Einzelhandel sowie an Ökokisten. Dazu kooperieren sie mit den benachbarten Bio-Gemüsegärtnern in einer Liefergemeinschaft und können auf unnötigen Aufwand in der Lieferlogistik verzichten. Aufgrund des Erfolgs dieser Strategie sind sie weitere Kooperationen eingegangen und haben beispielsweise eine gemeinsame Wasch- und Verpackungshalle gebaut.