Bioland-Hof Fuchs

im Sortiment

Kartoffeln, Radieschen, Wurzelpetersilie, Rettich, Salate, Buschbohnen, Spinat, Blumenkohl, Brokkoli, Rote Bete, Gelbe Rüben Pastinaken, Schwarzwurzel, Weißkraut

Anbauverband & Lage

BiolandSchrobenhausen, 74 km von München entfernt

Der Hof
  • Familienbetrieb
  • seit 1999 ökologischer Landbau
  • Bioland-zertifiziert

Innovativer Familienbetrieb

Die mehr als 53 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche des Bioland-Betriebs liegen am Rande des Donaumooses rund um Schrobenhausen. Dort sind die Böden leicht und sandig und damit geeignet für den Anbau von Kartoffeln und Rüben.

Der Landwirt Alexander Fuchs war schon lange bevor er den Betrieb seiner Eltern übernahm vom ökologischen Landbau überzeugt. Bereits während seines Agrarstudiums stellte ihm sein Vater einige Flächen zur Verfügung, um mit ökologischer Bewirtschaftung zu experimentieren und damit Erfahrungen zu sammeln. Als er 1999 in den elterlichen Betrieb einstieg, konnte er ihn deshalb konsequent in einen Bioland-Betrieb umbauen. Als erfahrener und erfolgreicher Bio-Landwirt ist er seither für den Bioland-Verband auch als Kartoffel- und Feldgemüsebauberater tätig. Mittlerweile hat das Ehepaar Eva und Alexander Fuchs, das gemeinsam den Hof bewirtschaftet, einen Mitarbeiter angestellt, der mit seiner Familie auch auf dem Hof wohnt. Das innovative Niedrigenergiehaus in Holzbauweise mit kombinierter Solar-/Holzheizung und Pflanzenkläranlage beherbergt damit zurzeit neben den Erwachsenen vier Kinder.

Gemüsevielfalt im Donaumoos

Biolandhof Fuchs

Schwerpunkt des Betriebes der Familie Fuchs ist der Anbau von Kartoffeln und Feldgemüse. Neben Frühkartoffeln, Speisekartoffeln und Pflanzkartoffeln kultiviert Alexander Fuchs eine Vielfalt von Feldgemüse an, darunter Radieschen, Wurzelpetersilie, Rettich, Salate, Buschbohnen, Spinat, Blumenkohl, Brokkoli, Rote Beete, Gelbe Rüben Pastinaken, Schwarzwurzel und Weißkraut. Wegen der zunehmenden Sommertrockenheit wird ein Großteil dieser Kulturen in Trockenperioden beregnet.

Bioland-Expertise und Rindermist vom Nachbarn

Der benötigte Rindermist zur Düngung der Äcker stammt von einem benachbarten Bioland-Milchviehhalter, mit dem Fuchs eine produktive Kooperation verbindet: Der Rinderzüchter kann große Teile der Wiesen und Kleegrasflächen des Kartoffelbauern für seine Fleckviehrinder nutzen, und die Familie Fuchs erhält dafür den gut abgelagerten Festmist aus seinen Kuhställen. Das Beikraut wird ohne Chemie vor allem mechanisch reguliert, mit Abflammgerät, Häufeltechnik und Striegel. Und Schädlinge werden mit Hilfe von engmaschigen Netzen oder durch den Einsatz von Nützlingen von den Kulturpflanzen ferngehalten. Auch neue Sorten, Mischkultur und Zwischenfrucht kommen zum Einsatz, um die Boden- und Pflanzengesundheit zu fördern. Diese Methoden des ökologischen Landbaus verlangen jedoch einen hohen Arbeitseinsatz und viel Expertise.