Es grünt so grün

Pestizidfreies Tannengrün (c) Gut Mergenthau

Damit die festliche Weihnachtsdekoration weder auf Kosten der Gesundheit noch der Umwelt geht, bieten wir Christbäume, Adventskränze und Tannenzweige aus nachhaltiger, ökologischer Forstwirtschaft an. So können Sie sicher gehen, dass Sie sich kein pestizidbelastetes Tannengrün ins Haus holen.

Ökologische Waldwirtschaft in der Heimat des Bayerischen Hiasl

(c) Gut Mergenthau

Unsere Tannenzweige stammen vom Gut Mergenthau. Der eindrucksvolle Gutshof, der von ausgedehnten Wäldern umgeben ist, liegt nur 12 km von Augsburg entfernt bei Kissing am östlichen Rand des Lechfelds. Das ehemalige Landhaus der Augsburger Jesuiten wurde nach der Auflösung des Ordens säkularisiert und befindet sich seit 1828 in Familienbesitz. In Bayern bekannt ist der Gutshof, weil sich der als „Bayerischer Hiasl“ berühmt gewordene Matthias Klostermayr Mitte des 18. Jahrhunderts vor seiner Räuber-Karriere auf dem Hofgut seines Geburtsortes verdingte. Nach wechselvoller Geschichte steht auf dem Gut Mergenthau mittlerweile die land- und forstwirtschaftliche Nutzung im Vordergrund. Die Forstwirtin Monika Fottner bewirtschaftet den gutseigenen Wald im Einklang mit den heimischen Tier- und Pflanzenarten. Statt die übliche Fichten-Monokultur zu betreiben, fördert sie eine vielfältige Zusammensetzung von heimischen Baumarten, die der Klimaerhitzung besser standhält und die Biodiversität fördert. Auch Altbäume erhält die Forstwirtin gezielt, denn sie bieten als sogenannte Biotop-Bäume Lebensraum für vielfältige Pflanzen- und Tierarten. Ihr umsichtiger Waldumbau schließt das Anlegen von Kleinbiotopen ein. Monika Fottner räumt die Wälder des Guts Mergenthau deshalb nicht pingelig auf. Das verbleibende Totholz wird vielmehr als wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald betrachtet. Denn Totholz, das von unzähligen Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen zersetzt wird, liefert dem Boden wichtige Mineral- und Nährstoffe. Diese dienen wiederum den nachwachsenden Bäumen als Nahrung. Dieser forstwirtschaftliche Ansatz, der den Waldnaturschutz in den Mittelpunkt stellt, macht das Gut Mergenthau zu einer regionalen Besonderheit. Im Jahr 2015 prämierte der Landkreis Aichach-Friedberg Monika Fottner deshalb mit einem Umweltpreis.

Giftfreies Tannengrün

Neben dem Holz sind Christbäume und Tannenzweige ein weiterer Wirtschaftszweig vom Gut Mergenthau. Die nach PEFC- und Bioland-Kriterien produzierten Nordmanntannen werden von Hand in weiten Abständen gepflanzt und bekommen viel Zeit und Raum zum Wachsen. Die Begleitvegetation wird dreimal im Jahr gemäht, auf den Einsatz von Chemie zur Beikrautregulierung verzichten die Fottners, um das Bodenleben zu schützen. Ein gesundes, ausgewogenes Bodenleben sorgt dafür, dass die Bäume gesund und stark bleiben. Aufgrund der weiten Pflanzabstände und des gesunden Bodenlebens kommt es zu geringerem Schädlings- und Pilzbefall, der giftfrei reguliert wird.

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