Bergtee-Spezialitäten bei Isarland

Griechische Bergtee-Vielfalt von Ölkännchen

Griechischer Bergtee ist ein besonderes Kraut, das in Mitteleuropa in den letzten Jahren als Tee- und Heilpflanze wiederentdeckt wurde. Bekannt ist seine heilende Wirkung bereits seit der Antike. Auf den griechischen Inseln wurde es von Hirten gepflückt. Deshalb trägt der Griechische Bergtee auch den Beinamen Hirtentee. Als Tee aufgebrüht diente es wohl u.a. der Entspannung. Bis heute wird das Teekraut hauptsächlich auf traditionelle Weise von Hand geerntet und verlesen. Da die Bestände des wildwachsenden Bergtees über die Jahrhunderte dezimiert worden sind, einige Arten in manchen Gegenden sogar als gefährdet gelistet werden, kultiviert man die Pflanze mittlerweile.

Griechischer Bergtee gehört zur Gattung der Gliedkräuter (Sideritis), die der Familie der Lippenblütler zugerechnet werden. Er wächst in zahlreichen Arten im Mittelmeerraum, vorwiegend in den Hochlagen. Neben seinen anerkannten heilenden Wirkungen spricht für das Kraut zudem sein feines Aroma, das an Salbei und Zitrone erinnert. Vor allem, wenn es sorgsam geerntet, getrocknet und verpackt wird.

Artenvielfalt, handwerkliche Verarbeitung, faire Löhne und exzellenter Geschmack

Im Shop der Isarland Ökokiste finden Sie nun drei verschiedene Sorten hochwertigen Griechischen Bergtees von der Firma Ölkännchen, die nachhaltig kultiviert, von Hand geerntet, in ganzen Bündeln und ohne künstliche Wärmezufuhr langsam getrocknet wurden. So können sich Geschmack und Inhaltsstoffe am besten entfalten und optimal bewahrt werden. Die Kräuter stammen von wenigen kleinbäuerlichen Betrieben, die im Einklang mit der Natur wirtschaften. Nicht selten wächst der Bergtee inmitten von Disteln, Wildgräsern und -blumen. Gerade Reihen, künstliche Bewässerung und Düngen sind hier überflüssig. Für das mitteleuropäische Auge, das streng geometrisch angeordnete und von jeglicher Artenvielfalt bereinigte Anpflanzungen gewöhnt ist, sind diese Felder kaum als solche erkennbar. Oftmals befinden sie sich zudem an entlegenen Orten. Die letzten Kilometer müssen nicht selten zu Fuß auf Trampelpfaden bewältigt werden. Die Ernte, 40 bis 50 kg Kräuter, wird in ein Tuch eingeschlagen auf dem Rücken abtransportiert. Die meisten Arbeiten vor, während und nach der Ernte werden von Familienmitgliedern, von Hand und vor Ort erledigt, selbst die Verpackung und Etikettierung, die sofort nach der Trocknung erfolgt.

Der Geschäftsführer der kleinen, auf griechische Delikatessen mit Herkunftsgarantie spezialisierten Berliner Firma Ölkännchen, Kaspar Trüstedt, vermarktet die edlen Kräuter direkt, fair und ohne Zwischenhändler. So erhalten die Teegenießer/innen die reinen, unverschnittenen Kräuter und die griechischen Kleinbauern faire Preis für ihre Produkte.

Bergtee-Vielfalt statt Einfalt

Probieren Sie sich durch unsere Bergtee-Vielfalt, die durchaus geschenktauglich ist:

- Sideritis Clandestina ist auf dem Peloponnes in Höhenlagen endemisch. In Griechenland ist sie die bekannteste der griechischen Bergteearten, bei uns bekommt man sie selten. „Bio Parnon“ baut Sideritis Clandestina auf ca. 1200 m Höhe in weitgehend unberührter Natur im Parnongebirge an.

- Sideritis Scardia kommt aus der Gegend um Aitoloakarnania in Westgriechenland. Die Felder der Familie Gkolezakis befinden sich auf einer Höhe von 450 bis 500 m.

- Malotira (Sideritis syriaca) wird im Westen von Kreta auf einer Höhe von ca. 1.000m angebaut.

Zubereitung von Griechischem Bergtee

Kochen Sie 4 Gramm Kräuter pro 1 Liter Wasser 10 Minuten lang in leicht sprudelndem Wasser. Alternativ können Sie die Kräuter mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Griechischer Bergtee kann sowohl heiß als auch kalt getrunken werden. Besonders gut und wohlig schmeckt er mit etwas Honig, Zitrone und/oder Zimt.

Die Isarland Ökokiste wünscht fröhlichen Teegenuss!

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